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CHRONIK VON GALTÜR
Text und Bilder von
OSR Chronist Georg Juen

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Wettermessstationen
Im Jänner des neuen Jahres 2000 wurde eine meteorologische
Mess-Station mit fünf Außenstellen im Bereich Grieskogel, Adamsberg
und Vergiel aufgestellt. Die Masten, an denen dann die Mess-Instrumente befestigt
wurden, wurden unter Beratung des erfahrenen Bergführers Hugo Walter
postiert, mit dem Hubschrauber eingeflogen und auf den vorgefertigten
Sockeln befestigt. Am Grieskogel musste hiezu ein vier Meter tiefes
Loch aus dem Schnee geschaufelt werden. Die Hauptmess-Station
ist im Großtal in der Nähe des Lawinendammes. Sie misst
Schneehöhe, Strahlung, Oberflächen- und Schneetemperatur. Die
Windstationen Grieskogel und Predigberg messen Windrichtung und Geschwindigkeit und die
Verfrachtungsstationen Südhang und
Osthang die Schneehöhe. Luftfeuchtigkeit und -temperatur messen alle
Stationen. Die Messgeräte werden mit Solarstrom betrieben. Daten
werden in Abständen von 3 Stunden an die Erfassungsstation im
Gemeindehaus übermittelt und können per Computer abgerufen werden.
Zur weiteren Information wurden auch die bestehenden Mess-Stellen auf
Bielerhöhe und Kops, sowie die Messanlage beim Schulhaus
zugeschaltet. Zudem hat die Gemeinde Galtür als einzige österr.
Gemeinde die Lizenz erworben, sich die Daten des
Lawinenforschungsinstitutes Davos abrufen zu dürfen.
Botschafter
in Galtür
Am
20. Jänner, einem herrlichen Wintertag, besuchte der Botschafter des
Niederländischen Königshauses Galtür. Er war fasziniert von der Schönheit
des Dorfes. Obwohl bei der Lawinenkatastrophe im Vorjahr auch
6 holländische Urlauber nur mehr tot geborgen werden konnten,
dankte er für die Menschlichkeit bei der Betreuung und Evakuierung der 1500 Landsleute.
24-Stunden-Rennen
Am
28. Jänner um 12 Uhr starten 24 Teams aus 6 Nationen zum 24
-Stunden - Rennen auf der beleuchteten 2 200 m langen Birkhahn-
strecke. Es war eine gewaltige
Leistungssteigerung zu verzeichnen, und gerade deshalb
haben vielleicht sieben Teams aufgegeben. Während 1997 die
Sieger 130 Runden schafften, erreichten heuer 8 Teams 134
Runden, und der einheimische Martin Kathrein erreichte mit Simon
Bock trotz einer Steigerung
von 4 Runden nur den 13. Rang. Sieger wurden die Kappler Stark
Siegfried und Zangerle Thomas. Veranstalter waren die Bergbahnen
Silvretta Galtür und die Firma IB&C (International Business &
Communication). |

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Millstätter besuchen Galtür
In
den Semesterferien wurden die Millstätter als Danke für die
tollen Ferientage, die sie uns anlässlich der
Lawinenkatastrophe boten, als Gegenbesucher eingeladen. Eine
ansehnliche Gruppe von Kindern und Eltern unter der Obhut des Bürgermeisters
Pleikner folgten der Einladung. Trotz des schlechten Wetters
verbrachten wir gemeinsam schöne Stunden.
Ein tolles Erlebnis war die Schisafari zum Zeinisjoch und
das anschließende Mittagessen(das Familie Ernst Lorenz allen
Teilnehmern spendierte) im Zeinisjochhaus. Eine zweite Gruppe
wurde mit dem Schneefahrzeug von Wirl abgeholt und wieder zurückgebracht.
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Am Donnerstag wurde für die Kinder und Erwachsen ein
Schirennen durchgeführt. Die Beteiligung war nahezu
hundertprozentig. Anschließend hat Christa vom Alpkogel alle zu
Kaffee und Kuchen eingeladen. Es wurde die Siegerehrung mit
reichlich Pokalen und Medaillen durchgeführt und wir haben uns
offiziell von den Gästen verabschiedet, die am Freitag zur
Mittagszeit heim
fuhren.
Von
Samstag von 20 Uhr bis Sonntag 10 Uhr war die Straße ab Pians
wegen Lawinengefahr gesperrt.
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Alpinarium
Bereits am 21. Feber begann Fa. Jäger mit dem
Innenausbau der Parkgaragen, des Zivilschutzzentrums und es
Alpinariums.
Am
23. Feber feierten wir in der Frühmesse in stillem Gedenken den
"Jahrtig" für die Lawinenopfer. Das feierliche
Jahrtagsamt zelebrierte Altbischof Dr. Reinhold Stecher am
Samsatag, dem 26. Feber um 17 Uhr. Hiezu waren auch die
Angehörigen aller Lawinenopfer eingeladen. Anschließend
kam es bei einer kleinen Jause im Pfarrzentrum zu gegenseitig tröstenden
Aussprachen. An diesem Gottesdienst nahmen selbstverständlich
auch Politiker und Abgeordnete von Institutionen und Vereinen
teil. Wir hoffen alle, dass sich nun nach ausgiebigen
Pressekonferenzen und massenhaften Dokumentationen nach diesem
Gedenkgottesdienst der Medienrummel beruhigt.
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Europacupsierger
Beim Europacup-Finale im Paznaun sicherte sich am 13. März
in Galtür Parick Wirth den Super - G - Gesamtsieg.
Schiclubrennen
Am Sonntag, dem 9. April
wurde das Schiclubrennen mit Kinder und Schülerrennen
durchgeführt. Das Ziel war bei der Faulbrunnalm. Am Rennen
nahmen 89 Kinder bzw. Schüler
und 62
Erwachsene teil. die Siegerehrung fand am Abend im Hotel Rössle
statt. Schülermeister(in) alpin wurden Kathrein Manuela und
Huber Philipp, in Snowboard Walter Luzia und Kurz Dominik.
Brigitte Walter wurde Clubmeisterin in beiden Bewerben,
Clubmeister alpin Walter Patrick und Snowboardmeister Walter Jürgen.
Saison
- Opening - Finish
Die
Wintersaison wurde mit einem selektiven Konzert von
Rainhard Fendrich eröffnet und klang beim traditionellen
Osterschneefest (23.
April 2000) mit der aktuellen Nummer 1 der Hitparade in Österreich
und Deutschland "I bin der Anton aus Tirol" aus. Für
Unterhaltung sorgte die Popgruppe Pop nach 8 aus
Deutschland. Doch die meisten Besucher waren Kinder, die
ihre Eltern mitschleppten um den "Ötzi" zu
erleben, der am späteren Nachmittag die Fans ein Stunde
lang zum Toben brachte.
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v.l.n.r.:
Tourismusdirektor Gerhard Walter, Gerry Friedle
alias DJ ÖTZI
mit Sängerin Sandra und dem Geschäftsführer der
Bergbahnen AG. Vizebürgermeister Martin Lorenz.
Den
Schätzungen nach waren ca. 4000 Besucher da, wovon sehr
viele aus dem Tal und dem Bereich Landeck anreisten.
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Neuer
Skiclubobmann
Bei
der Schiclubjahreshauptversammlung legte Josef Kurz das Amt des
Obmannes zurück. Es schien sehr schwierig zu sein einen neuen
Obmann zu finden. Schließlich erklärte sich der langjährige
Obmann und Ehrenpräsident Gebhard Walter bereit, dieses sehr
arbeitsreiche Amt erneut zu übernehmen.
Umbau
Arzthaus
Nach der
Wintersaison übersiedelte Dr. Treidl mit seiner Arztpraxis in
die Verkaufsräume des einstigen Kaufhauses von Pirmann. Das
Arzthaus wurde während des Sommers saniert und erweitert. Ende
November konnte das völlig neu gestaltete Haus wieder bezogen
werden.
Wiederaufbau
Während des Sommers wurde auch das letzte von der Lawine
verschüttete Doppelhaus im Frühmessgut wieder aufgebaut.
Karoline Hussein- Zangerle, wie auch ihr Bruder Günter, die
durch die Lawine nicht nur Mutter, Großmutter und
Schwester verloren, standen außerdem ohne Dach über dem Kopf
da, da auch ihr neues Haus völlig zerstört war. Mit
vielseitiger Hilfe (kostenlose Planung durch Architekt
Dipl. Ing. Ekkehart Stummvoll aus Innsbruck und Geldmittel
aus dem Katastrophenfonds
wurde ihr Haus wieder erbaut.
Vom 6. bis 8. Juni haben sieben
Berufsschüler der Tiroler
Fachberufsschule für Holztechnik in Absam
unter Anleitung der
Fachlehrer Obenauer und Unger den Dachstuhl abgebunden.
Initiator war ihr Direktor Fischler. Der Holztransport wurde vom
Lions Club Landeck und der Fa. Streng organisiert und
finanziert. Das zweite Haus errichtet Stefan Wegscheider, der
die Überreste des
verlahnten Hauses von Marlen Zangerl erworben hatte. Einen
weiteren Neubau errichtete Walter Sonderegger im Schnapfenlandle.
Neubau
Alphütte Larain
Die Alpe Larein wurde heuer nicht besetzt, da die Almhütte
erneuert werden musste. Während des Sommers wurde der
Bau ausgeführt. Aus hygienischen Gründen galt als
Vorschreibung die strickte
Trennung von
Wirtschaftsbereich (Sennerei, Käsekeller,..) und Unterkunfts-
oder Wohnbereich.
Kirchenrenovierung
Die Innenrestaurierung der Kirche
( Wände tünchen, Gemälde reinigen und Gold
aufpolieren) hat Frau
Elisabeth Schwenniger , Maler- und Vergoldermeisterin,
Restauratorin aus Wörgl mit ihren Gehilfen
und Gehilfinnen ausgeführt. Am 4. Juli wurde das Gerüst
wieder abgetragen und am
nächsten Tag haben 40
(vierzig!) Frauen die
Kirche vom letzten Stäubchen gereinigt.
| Ende
April wurden bereits Vorbereitungen zur Innenrenovierung
der Kirche
getroffen (Fenster ausgetauscht, verglast, außen Kupferbänke
angebracht und innen Lichtleitungen ins Mauerwerk
verlegt). Nach dem Fest der hl. Erstkommunion am 7. Mai
stellte die Fa. Gsteu aus Rum
in drei Tagen das Gerüst im Kirchenschiff auf. |
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Lawinenverbauung
Im Sommer und Herbst wurde wieder eifrig an der
Fortsetzung der Lawinenverbauung gearbeitet. In den Rinnen
und Felswänden
des Grieskopfes entstanden
weitere teils neu konstruierte
überdimensionale Schneestahlbrücken.
Der
Lawinendamm Winkl wurde fertiggestellt und teilweise zu
einer Kletterwand umgeformt.
Hier
werden mit modernen Hydraulikbohrmaschinen 6 cm große
Ankerlöcher in den Felsen gebohrt.
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Peter
Kraus in Galtür
Im Rahmen der "SILVRETTA CLASSIC"
Rundfahrt passierte am 29. Juni um 14.15 Uhr der Schlagersänger Peter Kraus die
Kontrollstelle in Galtür.
Bergmesse
- Jamtalhütte
Am
9. Juli zelebrierte Cons. Pfarrer Attems, assistiert
vom Diakon Karl Gatt eine Bergmesse vor der
Jamtalhütte.
Der Gottesdienst, den bei herrlichem Wetter viele
Sektionsmitglieder, Ehrengäste und Galtürer
mitfeierten, wurde vom Schongauer Bergsteigerchor
und der Musikkapelle Galtür musikalisch umrahmt.
Nach umfangreichen Festreden wurde der lawinensicher
gestaltete Umbau
gesegnet.
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Allstatweekend
Am 14. Juli wurde bei schlechter Witterung in einem
großen modernen Zelt - einem Zeltdorf mit VIP-Zelt -
das Sportfest unter dem Namen "Allstarsweekend"
mit einem Galaabend und der
Band "Beatles Unlimited" eröffnet. Das
Fest wurde von Sponsoren getragen.
Wegen der schlechten Witterung mussten die meisten
Sportwettkämpfe im Freien abgesagt werden. Am Samstag
wurde um 14 Uhr mit einer Mini-Playback-Show
gestartet, die große Begeisterung auslöste. Den Höhepunkt
bildete der
Weltrekord der Galtürer Feuerwehr
mit Unterstützung der Feuerwehren von Mathon und
Partenen. Von den gesammelten Feuerwehrschläuchen rollten
sie 509 vom Silvrettastausee bis nach Galtür zum
Sportplatz aus. Nach zweieinhalb Stunden
erreichte das Wasser
aus dem Stausee durch die 10 km lange
Schlauchleitung unter tosendem Applaus
den Behälter
im Festzelt. Zur Belohnung soll es eine Eintragung ins
Guiness Buch der Rekorde geben. Als einzige
Sportveranstaltung im Freien wurde ein Inline - Slalom ausgetragen , der vom Kirchenegg bis zu
Jamer Brücke ausgesteckt war. Trotz des kühlen Wetters (
5 Grad) säumten viele Zuschauer die Straßenränder und
feuerten die kühnen Sportler an.
Am Sonntag wurde im gefüllten Zelt das hl. Hochamt
gefeiert. Der Reinerlös der gesamten Veranstaltung sollte
dem Wiederaufbau der Sportanlagen zugute kommen.
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Neuer TVB-Obmann
Auch bei der Jahreshauptversammlung des
Tourismusverbandes am 20. Juli kam es zu einem Führungswechsel.
Der schon einmal gewesene Obmann Reinhard Türtscher wurde
wieder Obmann und Karl Gatt sein Stellvertreter. Der Geschäftsführer
Gerhard Walter konnte bewogen werden, dem Tourismusverband
weiterhin als Geschäftsführer zur Verfügung zu stehen.
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Unwetter
Am
13.8,
ging im Verwall ein Hagelwetter nieder, das
um 21 Uhr eine Mure im Kråchatål auslöste, die
sich bis auf die Bundesstraße wälzte. Feuerwehr und
Gemeindearbeiter konnten mit Einsatzfahrzeugen die
Schlamm- und Schottermassen
vom Wirtschaftsgebäudes des Leonhard Walter
abwehren.
Silvretta-Ferwallmarsch
Der 27.
Silvretta – Ferwall – Marsch
wurde am 27. August bei guter Witterung durchgeführt.
Von den 720 Teilnehmern bewältigten 128 Läufer die
Marathonstrecke.
Bei
den Männern war der Vorjahressieger Miksch der
schnellste, konnte aber nicht an jene Zeit herankommen.
Die schnellste Dame (Härer aus Bamberg) absolvierte die
Strecke in 4
h 6’ 27’’. Der Zieleinlauf war heuer beim
"Iglu" und die Medaillenausgabe, die
Siegerehrung und das gemütliche Beisammensein fanden in
den rohen Räumen des Alpinariums statt.
Neubau
Scheibner Thaja
Sofort nach Almabfahrt wurde auch die Scheibner
Taja abgerissen, um
sie nach dem derzeitigen Stand der Hygienevorschriften neu
zu errichten.
Tödlicher
Absturz (Freunding von Christian Pöll)
Am Donnertag, dem 21. Sept. um 3 Uhr in der Früh,
rückte die Bergrettung aus, um nach der vermissten
Susanne Rinesch zu suchen. Sie brach am Mittwoch zu einer
Bergwanderung ohne bestimmtes Ziel auf. Als sie um 23 Uhr
noch nicht zu Hause war, ging sie ihr Freund Christian Pöll
mit ein paar Kameraden suchen. Sie fanden das Auto am
Kleinzeinis abgestellt. Das 19-jährige Mädchen, das in
Hohentauern in der Steiermark beheimatet war, wurde dann
um 8 Uhr 30 in
unwegsamem Gelände im Bereich
gegenüber des Kleinzeinisliftes
tot gefunden. Sie war abgestürzt und an den Folgen
der schweren Verletzungen an Kopf und Brust gestorben.
Absturzspuren waren wegen des Schneefalles nicht mehr zu
erkennen.
Käseolympiade
Am
24. September begrüßte Bürgermeister Mattle
den Landeshauptmann Dr. Wendelin Weingartner,
den Landtagsabgeordneten Juen Heinrich und den
Bezirkshauptmannstellvertrerter Dr. Maaß zur 6. Käseolympiade.
Zur Begrüßung ausgerückt waren Schützen und
Musikkapelle. Bereits um 11 Uhr segnete der hw. Herr
Pfarrer in Begleitung von Diakon Karl Gatt die Käse. |
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32
Teilnehmer aus dem Engadin, aus Vorarlberg,
aus Süd-
und Nordtirol ließen
ihre verschiedenen Käseprodukte von einer fachkundigen
Jury ( Institutsvorstand an der BOKU Wien für
Milchwirtschaft Dr. Rhom, zwei Alpinspektoren aus der
Schweiz, zwei Lehrer der Bundeslehranstalt Rotholz, u.a.)
begutachten und prämieren. Hiezu wurde der Raum des „Alpinariums“
von der Landjugend mit viel Aufwand stimmungsvoll
dekoriert. Mehrere Musikgruppen ( Kaunertaler Tanzlmusi,
die Lustigen Alpkogler und die ausgezeichneten Hattinger
Buam) spielten auf und bei Speis und Trank dauerte das
Fest bis in die frühen Morgenstunden. Durch den Abend führte
Moderator Ralph Schader. Die Goldene Sennerharfe
erhielten die Alpe Zanders, Alpe
Ischolas, Alpe
Russein, Alpe Casana, Alpe Unterhirschberg, die Engalm und
die Sackhalm. Gold außer Konkurrenz erreichte der
einheimische Küchenmeister Huber Hermann.
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Das
Zivilschutzzentrum mit Feuerwehrgaragen, Geräte- und
Mannschaftsräumen, die
Bereiche für Bergrettung und Rotkreuz wurden größtenteils
mit Eigenleistungen fertiggestellt und
am 22. Oktober eingeweiht. Auch der Bauabschnitt
des „Alpinariums“ wurde in der Außenfassade fertig.
Die im Rohbau stehenden Innenräume wurden bereits bei
zwei Großveranstaltungen
sinnvoll genützt ( Silvretta Ferwall Marsch
und Käseolympiade).
Ehrung
Ernst Salner - Anton Mattle
Der
Landesfeuerwehrverband
verlieh Herrn Bürgermeister Anton Mattle
und dem Feuerwehrkommandant
Oberbrandinspektor Ernst Salner das
Einsatzverdienstzeichen
für besondere Verdienste beim
Lawinenkatastropheneinsatz. Die Auszeichnungsdekrete
überreichte der Landesfeuerwehrkommandant KomRat
Reinhold Greuter. |
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| Ein
Großaufgebot von Feuerwehrleuten und Bergrettungsmännern
sowie prominenten Politikern (Bezirkshauptmann, der
neue Landesrat Platter) zogen um 8.45 Uhr, angeführt
von Schützenkompanie und Musikkapelle Galtür vom
Kirchplatz zum Alpinarium, um dort gemeinsam am
Festgottesdienst, den die Musik würdig umrahmte, in
der Feuerwehrhalle teilzunehmen. Es folgten
Festansprachen und besonders schöne
Zusammenfassungen über Bau - und Ausbau des
Zivilschutzzentrums mit Dankesworten für die vielen
Arbeitsstunden der freiwilligen Helfer von Ernst
Salner (Feuerwehrhauptmann) und
Gotthard Salner (Obmann der Bergrettung).
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Alpinarium
Am 27. Mai wurde der seit Jänner
amtierende Geschäftsführer des
Vereins „Alpinarium“,
Extrembergsteiger Manfred Lorenz
zum Vorsitzenden des Österreichischen
Berg- und
Schiführerverbandes gewählt.
Das Alpinarium Galtür ist ein Verein
zur Dokumentation
des Kultur- und Lebensraumes
hochalpiner Regionen.

Alpinarium
Haupteingang
Garagen
Schulungsraum
Kommandozentrale
Feuerwehrhalle
für
Rotkreuz, Bergrettung und Feuerwehr
Vom 2.- 4. Juni wurde das erste Seminar
vom Alpinarium und der TU Wien
durchgeführt, wobei Experten die
Grenzen der alpinen Entwicklung erörterten.
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Heißester Tag im Juni
Am Fronleichnamsfest ( 22. Juni) wurde
das Hochamt vor dem Hotel Rössle zelebriert
und von Musik und Chor musikalisch
gestaltet. Es wird der heißeste
Junitag gemeldet, seitdem es Aufzeichnungen
gibt (37° als Höchsttemperatur in Österreich).
Es sollte aber bald anders kommen. Nach fünf
Tagen gab es bei uns Rauhreif.
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Scheckübergabe
in Casino Seefeld
Am Abend des 30. Juni fuhren über
hundert Galtürer und Galtürerinnen nach
Seefeld, wo im Casino das interessante und
umfangreiche Programm des „Allstarsweekend
2000 in Galtür“ vom Hauptorganisator Martin
Böckle vorgestellt wurde. Sponsoren
überreichten der freiwilligen
Feuerwehr, dem Schi- und dem Fußballklub
Schecks im Wert von 130.000.- Schilling. Außer
den schmackhaften Happchen gab es für jeden
geladenen Gast auch noch Gratis – Jetons,
um sein Glück im Spiel zu versuchen.
LH
Dr. Weingartner wird Ehrenbürger
Zum
75-jährigen Bestehen der Musikkapelle Galtür
eröffnete diese am 25. November das Jubiläumsjahr
mit einem Festkonzert im neuen
Saal des
umgebauten Sport- und Kulturzentrums.
Gleichzeitig
bildeten die hervorragenden
musikalischen Darbietungen
unter Kapellmeister Magnus Zangerle
einen würdigen Rahmen für die Verleihung der
Ehrenbürgerschaft an
den Landeshauptmann Dr. Wendelin
Weingartner. Diese höchste Auszeichnung der
Gemeinde erhielt Herr Dr. Weingartner
für die Verdienste bei der
Lawinenkatastrophe im Feber 1999. Der Wert
dieser Auszeichnung kann
an der Anzahl der verliehenen Ehrenbürgerschaften
gemessen werden. Der bis dato einzige lebende
Ehrenbürger ist der Taldoktor MR
Dr. Walter Köck, der in seiner bravourösen
Laudatio betonte: "Lieber
Landeshauptmann! Es ist dein Verdienst, dass
wir Galtürer wieder lachen können. Tausend
Dank! Wir sind stolz auf einen Ehrenbürger
wie dich."
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Unter tosendem Applaus der zahlreich anwesenden Galtürer
überreichten Bürgermeister Anton
Mattle
( l.) und Vizebürgermeister
Martin Lorenz die Urkunde an den
neuen Galtürer Ehrenbürger
Landeshauptmann Dr. Wendelin
Weingartner, der zu dieser Verleihung in
Begleitung seiner Gattin nach Galtür
kam.
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Bergrettungübung
Am
28. Nov. wurden am Abend eine
Bergrettungsübung durchgeführt. In
Zusammenarbeit mit Liftangestellten und
Feuerwehrmännern wurde die Rettung von
Personen aus der Vierersesselbahn
vorgestellt und geübt werden. Hiezu
wurde nochmals das vorhandene
Seilbergegerät von
Betriebsleiter Salcher Luis vorgestellt
und von
eingeschulten "Liftlern"
eine Bergung demonstriert.
Anschließend führte Bergrettungsobmann
Gotthard eine Seilbergung durch. Die
Feuerwehrmänner versuchten mit der
Drehleiter im Bereich über dem
Vermuntbach Personen zu bergen. Dies
stellte sich als ein nicht gerade
einfaches Unternehmen dar. Für die
Rettung im "Gelände" kommt
sowieso nur das Seilgehänge in Frage.
Die schwierigste Aufgabe ist es, zu den
Sesseln zu gelangen. Die Bergung der
Personen geht dann schnell und
problemlos.
Der eingeschulte Retter Anton
Ganahl hat sich zum Sessel vorgearbeitet
und beginnt nun mit der Bergung
von Klaus Walter ( pensionierter
Betriebsleiter) und Klaus Walter
(Liftangestellter).
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Fertigstellung
Sporzentrum
Ebenfalls
der Fertigstellung entgegen ging
der Um- und Erweiterungsbau des
vormaligen Sportzentrums, einer Anlage der
Bergbahnen Silvretta Galtür. Das neue Sport- und
Kulturzentrum verfügt
nun über ein sehr attraktives Hallenbad, einen
großen Veranstaltungssaal sowie die
bisherige Tennishalle, die Squashbox, die drei Kegelbahnen und ein neues Restaurant.
Den
Kultursaal mit dem Restaurationsbetrieb hat Edmund
Lorenz, Wirt vom Paznaunerhof, gapachtet und führt
ihn unter dem Namen "Aquarena".
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Am
8. Dezember wurde das neue Sport – und
Kulturzentrum
eröffnet und von Pfarrer Attems
in Begleitung von Diakon Gatt
eingeweiht. Neu präsentieren sich der
große Mehrzwecksaal und das völlig
anders gestaltete Hallen – und
Erlebnisbad. Für die Besitzer dieses
Gebäudes, die Bergbahnen Silvretta Galtür,
gab es noch einen anderen Grund zum
Feiern. Vor 50 Jahren wurde die erste
Liftgesellschaft gegründet, und am 24.
Dezember 1950 wurde der erste Lift auf
der Böscha in Betrieb genommen.
Finanziert wird das 70 Millionen teure
Projekt vom Bauherrn Bergbahnen
Silvretta Galtür unter den Geschäftsführern
Vzbgm. Martin Lorenz und Adolf Türtscher,
von der Gemeinde unter Bgm. Mattle
Anton, vom Tourismusverband sowie
mit Mitteln des Landes Tirol.
Nach einem Fackellauf der Schischule
marschierten Musikkapelle und Schützenkompanie
vom Dorfplatz zum Sportzentrum, wo dann
Liftangestellte und Sportjugend
Aufstellung nahmen. Zur Eröffnung
konnte Bürgermeister Mattle den
Bezirkshauptmannstellvertreter Maaß
begrüßen
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Mitglieder des Kabaretts "Das
Menü Theater" mischten sich
unter die Menge und verblüfften
die Gäste als verkleidete
Kellner(innen) beim Auftragen des
viergängigen Menüs durch ihre Späße.
Durch großes artistisches Können
stellten sie sich dann durch
Einzelauftritte auf der Bühne
vor. Besonders gelungen
war die Einbindung von Bürgermeister
Mattle in die Show, der als
"El Bluffo auftrat." Es
gab sehr viel zum Lachen
und er schien manchmal
selbst überrascht, wie er
manipuliert wurde, aber er spielte
ausgezeichnet mit |
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Saisonseröffnung:
Zum
Saisonsauftakt
der
Wintersaison
spielte
im
neuen
Saal
die
Zillertaler
Gruppe
"Hoi"
und
sorgten
für
ausgezeichnete
Stimmung
in
einem
vollen
Saal.
4.
Buch
von
Dr.
Walter
Köck
Dezember
stellte
der
Taldoktor
Medizinalrat
Dr.
Walter
Köck
sein
4.
Buch
mit
dem
Titel
"Sturm
über
Galtür"
den
im
Kultursaal
zahlreich
erschienenen
Talbewohnern
vor.
Er
berichtet
hierin
über
Erlebtes,
Gesehenes
und Gehörtes von der Lawinenkatastrophe vom 23. Feber 1999.
Integriert
in
diese
Ereignisse
rund
um
Galtür
sind
Geschichten
über
Kapellen
und
Sagen
aus
dem
Paznaun.
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Krippenbaukurs
Am
1.
Adventsonntag
(
3.12.)
wurden
die
im
heurigen
Krippenbaukurs,
der
immer
noch
übervoll
belegt
war,
gebastelten
Krippen
ausgestellt
und
gesegnet.
Neu
war
die
Darstellung
von
Tiroler
Krippen
im
Schnee.
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Schwester
Paula
versorben
In
Petersberg
ist
Schwester
Paula
-
Anna
Ziegelmeir
im
Alter
von
91
Jahren
gestorben.
Sie
unterrichtete
als
pensionierte
Volksschuldirektorin
vom
Schuljahr
1974/75
drei Jahre als Klassenlehrerin an unserer Volksschule jeweils
die
erste
Klasse
und
noch
einige
weitere
Jahre
erteilte
sie
den
Religionsunterricht.
Sie
wohnte
mit
Schwester
Gertraud
in
der
alten
Schulhauswohnung.
Mit
Pfarrer
Bitterlich
zog
sie
dann
als
Sekretärin
ins
Kloster
St.
Petersberg.
Am
22.12.
wurde
sie
im
Klosterfriedhof
in
St.
Petersberg
beerdigt
Silvester
2000
Mit
dem
traditionellen
entzünden
der
neuen
Jahrzahl
am
Gampen
und
dem
Fackellauf
der
Schilehrer-
angeführt
von
Schischulleiter
Bruno
Walter
und
Berg-
und
Schiführer
Oswald
Pfeifer
wurde
der
Übergang
ins
neue
Jahr
eingeleitet.
Umrahmt
von
den
Klängen
der
Musik hält der Herr Bürgermeister die Neujahrsansprache und wünscht
den
Gästen
und
Einheimischen
"
A
guats,
glückseligs
nuis
Jåhr!
"
Den
Glückwünschen
schließen
sich
in
verschiedensten
Sprachen
der
hw.
Herr
Pfarrer
und
Tourismusdirektor
an.
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Neue
Erdenbürger: Das Licht der Welt erblickten am
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12.
Jänner
2000
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Sandra
ZANGERL,
Tochter
der
Eheleute
Erich
und
Johanna
Zangerl,
Patz
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28.
Jänner
2000
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Arthur
Horst
Richard
STORCH,
Sohn
der
Eheleute
Thomas
und
Eva
Maria
Storch,
Platz
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26.
Juli
2000
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Carina
KATHREIN,
Tochter
der
Eheleute
Ferdinand
und
Anna
Rosa
Kathrein,
Tschafein
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7.
August
2000
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Katharina
PFEIFER,
Tochter
von
Birgit
Pfeifer
und
Peter
Walter
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15.
Sept.
2000
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Nadine
KURZ,
Tochter
von
Anton
und
Sandra
Kurz
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12.
Nov.
2000
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Emil
Ferdinand
TREIDL,
Tochter
von
Dr.Fritz
Treidl
und
Adelheid
Mattle
Treidl
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27.
Nov.
2000
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Jonas
Alois
LADNER,
Sohn
der
Eheleute
Alois
und
Christine
Ladner
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10.
Dez.
2000
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Jakob
ZANGERLE,
Sohn
der
Eheleute
Rudolf
und
Irmgard
Zangerle
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Trauungen:
Den
Bund
der
Ehe
haben
geschlossen
am
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22.
Juli
2000
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Clemens
Nikolaus
VOLGGER
und
Eveline
Maria
Walter
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16.
September
2000
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Johann
Kurz
und
Anna
Elisabeth
KURZ
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30.
September
2000
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Karl
Ernst
RUDIGIER
und
Kathrein
Andrea
Maria
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14.
Oktober
2000
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Alexander
GASTL
und
Carmen
Elisabeth
Zauser
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Todesfälle:
In
die
Ewige
Heimat
abberufen
wurden
am
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17.
Juli
2000
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Reinhard
WALTER
im
Alter
von
67
Jahren
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