Literaturhinweise - Galtür



Med.-Rat Dr. Walter Köck - Ehrenbürger der Gemeinde Galtür

Der Paznauner Taldoktor Walter Köck hat in seinem Ruhestand mit dem Schreiben von Büchern begonnen. Mittlerweile hat er uns mit 5 Werken erfreut. Jedes Buch setzt sich aus vielen interessanten Kurzgeschichten zusammen. 

Dr. Köck ist außerdem ein glänzender Redner. Eine seiner Reden hat er für uns  niedergeschrieben. Es ist eine ergreifende Zusammenfassung über die Geschichte von Galtür.

Mit der Ernennung zum Ehrenbürger zeichnete die Gemeinde Galtür nicht nur den hochverdienten Arzt und Autor, sondern in besonderer Weise den Menschen Walter Köck aus.

Hier eine Auflistung seiner Werke:

Tal aus - Tal ein (1990)

Ins Paznaun gschaut (1992)

Paznaun stürmisch bis heiter (1997)

Sturm über Galtür (2000)

80 Jahre im Paznaun (2003)

Bestellen können Sie die Bücher hier: walter.koeck@magnet.at

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DDr. Nikolaus Huhn
Galtür und Ardez - Geschichte einer spannungsreichen Partnerschaft (Dissertation)
Hauptautor Galtürbuch

Nikolaus Huhn ist gebürtiger Südtiroler und wohnt in Hard (Vorarlberg). Er war als Jurist in der Handelskammer tätig. In seinem Ruhestand absolvierte er das Studium der Philosophie. Als Dissertationsthema behandelte er die frühe Geschichte der Gemeinden Galtür und Ardez (bis zum 16. Jahrhundert). Er verfügt über ein ungeheures Fachwissen und versteht es vortrefflich den Sinn der alten Urkunden zu deuten.

Er ist der geistige Vater  und Hauptautor des "Galtürbuches", welches ein Gemeinschaftswerk von nachstehenden Autoren ist:

DDr. Nikolaus Huhn
Med-Rat. Dr. Walter Köck
Rudigier Wolfgang
Lorenz Franz
OSR Georg Juen sen.
Mag. Eveline Vogt
Mag. Maria Luise Haslinger
Bgm. Anton Mattle
Walser Karl

Hier eine Aufzählung der weiteren Werke von DDr. Nikolaus Huhn:

Galtür und Ardez - Geschichte einer spannungsreichen Partnerschaft (Dissertation)

Galtür und Ardez - Geschichte einer spannungsreichen Partnerschaft (eine Zusammenfassung der vorgenannten Dissertation)

Galtür im Spannungsfeld von Romanen, Walsern und Tirolern (ebenfalls eine Zusammenfassung der Dissertation jedoch auf Galtür bezogen)

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Erich Lorenz (1923 -1996)
Galtür-Chronik 

Erich Lorenz war der Gastwirt vom Hotel Alpenrose in Galtür. Er erfasste die Geschichte von Galtür sehr detailliert und hat dann bis zu seinem Lebensende eine sehr  ausführliche Zeitchronik geführt. Sein Lebenswerk hat er handschriftlich in 2 Büchern mit jeweils ca. 800 Seiten niedergeschrieben. Leider wurde es bis heute nicht veröffentlicht.

Als Dank und Anerkennung für seine Leistungen verlieh ihm die Gemeinde Galtür im Jahre 1995 das silberne Ehrenzeichen.

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Univ.-Ass. Dr. jur. Lamiss Khakzadeh-Leiler
Lawinenschutz als Rechtsproblem

Sie ist die Enkelin des verstorbenen Ortschronisten Erich Lorenz. Ihre Dissertation zum Thema "Lawinenschutz als Rechtsproblem" fand in Fachkreisen hohe Beachtung. Den Grund für die Auswahl dieser Themas beschreibt sie so:

Anlass, mich mit dem Thema Lawinenschutz zu beschäftigen, war die Lawinenkatastrophe von Galtür im Feber 1999. Um meine persönliche Betroffenheit zu bewältigen, versuchte ich mich dem Thema Lawinenschutz von rechtswissenschaftlicher Seite zu nähern und erkannte, dass es dazu aus dem Blickwinkel des öffentlichen Rechts sehr wenig Literatur gibt. Dies bestärkte mich in meinem Entschluss, zum Thema „Lawinenschutz als Rechtsproblem“ meine Dissertation zu verfassen.  

hier eine kurze Beschreibung ihrer steilen Karriere :

6.Oktober 1975 geboren in Salzburg
Juni 1994        Matura am Akademischen Gymnasium/Salzburg
Oktober 1994 Inskription an der Universität Innsbruck; Studium der Rechtswissenschaften und Anglistik
September 1996 bis Juni 1997 

Erasmus-Aufenthalt an der Universidade de Santiago de Compostela/ Spanien

Oktober 1999 Sponsion zur Magistra iuris
Mai 2000 bis September 2000 

Akademikertraining am Institut für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Politikwissenschaft der Universität Innsbruck

Oktober 2000 Promotion zur Dr. juris; Dissertation zum Thema „Lawinenschutz als Rechtsproblem“
seit Oktober 2000 Universitätsassistentin am Institut für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Politikwissenschaft der Universität Innsbruck

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Margit Walser geb. Walter
Hausarbeit über Galtür

Margit Walser hat im Jahre 1985 der Prüfungskommission für das Lehramt an Volksschulen eine Hausarbeit über Galtür vorgelegt. Es ist ein interessante Beschreibung über die Geschichte von Galtür.

Clemens Volgger
Beiträge zur Geschichte und Gegenwart von Galtür

Im Jahre 1997 schrieb Clemens Volgger eine Hausarbeit, ebenfalls zur Vorlage für die Lehramtsprüfung. 

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Johann Walter
Chronik von Brosis Hannes (1888 bis 1970).

Walter Johann war einer der Gebrüder Walter, die den Brosishof in Unterrain bewirtschafteten. Er hat eine Chronik über Galtür in einem Heft niedergeschrieben. Besonders eindrucksvoll beschreibt er die Vorgänge während der Inflation in den Zwanzigerjahren.

Unser Chronist Juen Georg hat die Texte transkribiert. Das Original ist im Besitz von Frau Frieda Walter. Sie hat es uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Anna Kathrein (1902 - 1980)
"Die Lahnl"

Die Lehrerin Anna Kathrein war bei allen Galtürern als das "Fräulein" bekannt. Sie schrieb die unvergessliche Kurzgeschichte über das Lawinenunglück von 1919 in der Kinge.

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Ernest Hemingway
"Ein Gebirgsidyll"

In den zwanziger Jahren machte Ernest Hemingway vom Klostertal aus zahlreiche Schiausflüge in die Gegend von Galtür. Er muss sehr angetan gewesen sein von den Bewohnern Galtürs und deren Geschichte. Er beschreibt  eine schauriges Erlebnis in Galtür. Die Kurzgeschichte hat den Titel: 

"Ein Gebirgsidyll"

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Erwin Cimarolli
Galtür Büchlein

Die Aufzeichnungen des Richters Johannes Schueller und das Abschriftsoriginal von Constantinus Evaristus Cathrein aus dem Jahre 1774 galten lange Zeit als verschollen. Durch einen glücklichen Zufall kam dieses wertvolle Dokument in den Besitz von Erwin Cimarolli (Ischgl). Dieser hat das Werk im Jahre 1992  in einer besonders gelungenen Aufmachung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Chronikbüchlein wurde in Originalgröße herausgebracht, wobei die Transkription dem Original gegenübergestellt wurde. 

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Eveline Wandl-Vogt
Der Galtürer Dialekt im Wandel der Zeit

....als die Galtürer noch "Gsi-Berger" waren - Der Galtürer Dialekt im Wandel der Zeit - unter diesem Titel schrieb Eveline Wandl-Vogt eine sehr interessante Arbeit über die Entwicklung unserer Umgangssprache (abgedruckt im Galtür-Buch Seite 48)

Die gebürtige Ischglerin studierte in Wien Deutsche Philologie und Geographie. In ihrer Diplomarbeit "uf goltir, in ischgl, par koppla und bam sea. Alemannisch-bairische Interferenzen im Dialekt des Tiroler Paznauns" (1997) widmet sie sich den Besonderheiten des Taldialektes. Es geht ihr dabei, wie der Titel schon ankündigt, um das Nachzeichnen von Mundartunterschieden innerhalb des Paznauns und das Hervorheben der Eigenständigkeit des jeweiligen Ortsdialektes im Bezug auf alemannsich-sprachige Einflüsse. Dabei widmet sie sich sowohl der geschichtlichen Entwicklung der Mundartgrenzen als auch der Einschätzung der Mundartsprecher zu ihrem Dialekt. An Hand einer Reihe von Beispielen lässt sie die Entwicklung des alemannischsprachigen (um 1850) zum bairischsprachigen Galtür (um 1970) revuepassieren und zeigt auf, wie sich sprachliche Spuren aller Siedlungsgemeinschaften bis in unsere Zeit im Taldialekt erhalten haben.        

Eveline Wandl-Vogt ist am Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika (I DINAMLEX; link: http://www.oeaw.ac.at/dinamlex) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien beschäftigt und ist Mitarbeiterin des "Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ)". Dabei bemüht sie sich u.a., die Sammlungen aus ihrem Heimattal (aus Galtür z.B.: Anna und Koletta Kathrein, Anton Walter; bzw. über Galtür: der Vorarlberger Eugen Gabriel) gebührend in das Werk einzubringen und systematisch aufzuarbeiten.

Einige ihrer Arbeiten zum Paznaun:  

  • Wie der "Schnerfar" zu seinem Namen gekommen ist.           
    Eine linguistische Spurensuche (Schnerfar 2001/2)   
  • Sprachverwendung und Spracheinschätzung in Ischgl.
    Ergebnisse einer Fragebogenerhebung  (Schnerfar 2000/2 u. 2001/1)    
  • Die Ischgler Mundart um 1840 und um 2000:     
    Statik und Dynamik alemannischer Lautphänomene (Schnerfar 2000/1)      
  • "Da vogl derkönnt ma om gsong".
    Die Ischgler Mundart als Spiegel der Siedlungsgeschichte (Schnerfar 1999)
  • Als die Galtürer noch Gsii-Berger waren ..         
    Der Galtürer Dialekt im Wandel der Zeit (Galtürbuch 1999)                
  • uf goltir, in ischgl, par koppla und bam sea.        
    Alemannisch-bairische Interferenzen im Dialekt des Tiroler Paznauns. Eine Annäherung an Mundartgrenzen. Entwicklung, Verlauf, Beurteilung (1997)
  • Jugenddialekt in Ischgl.      
    Annäherung an schichtenspezifisches Sprachverhalten (1994/95)     
  • Statik und Dynamik.           
    Sprachschichten in den Namen des Bezirks Landeck (1994) 
  • Versuche der Selbstfindung. Dialekt in Ischgl (1991)    

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Mag. Hannes Patigler
Galtür und Ardez - ein regionalgeographischer Vergleich zweier Gemeinden beiderseits der Silvretta

Ausbildung

1992-1993

BORG für Leistungssportler 
1993-1996  BORG Landeck
1996-2002

 

Uni Innsbruck
Lehramtsstudium an der Naturwissenschaftlichen Fakultät, Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde sowie Lehramtsstudium an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Unterrichtsfach Leibeserziehung
16.06.2002  Magister der Naturwissenschaften
03.05.1999 

Diplomschilehrer St.Christoph            

06.04.2001  Diplomlanglauflehrer Galtür
03.05.2002  Staatlich geprüfter Schileher Österreich
angestrebte Tätigkeit Lehrer an einer weiterführenden Schule (AHS, BHS) evtl. Einstieg in die Privatwirtschaft

Titel der Diplomarbeit: Galtür und Ardez - ein regionalgeographischer Vergleich zweier Gemeinden beiderseits der Silvretta

Mag. Hannes Patigler hat im Rahmen seines Studiums eine die Entwicklung der  Orte Galtür und Ardez  verglichen. (siehe nachstehende Zusammenfassung)

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die beiden Gemeinden, trotz der geringen Entfernung von lediglich 22 km Luftlinie, mehr Gegensätze als Gemeinsamkeiten aufweisen. Die gegensätzliche Geologie unterscheidet die jeweiligen Gebiete nicht nur in ihrer äußeren Form und Gestalt, sondern macht sich auch in der unterschiedlichen Bodenqualität bemerkbar. Gegensätzliche Lokalklimate auf engem Raum sind typisch für den Alpenraum. Das subozeanische Klima im Innerpaznaun unterscheidet sich vom kontinentalen Trockenklima im Unterengadin durch den höheren Jahresniederschlagswert, die niedrigeren Jahresmitteltemperaturen, die geringere Sonnenscheindauer und die daraus resultierende längere Zeitspanne der Schneebedeckung. Aus unterschiedlichem Boden und Klima resultieren auch Unterschiede in der Vegetationsbeschaffenheit. Der magere Waldbestand ist die größte Schwachstelle der Gemeinde Galtür. Demgegenüber ist die Schutzfunktion des Waldes in Ardez vorbildlich. Außerdem ist die Baumartenzusammensetzung in Ardez gegenüber der Fichtenmonokultur in Galtür abwechslungsreicher. Bezüglich der Kulturlandschaft ist festzuhalten, dass es in Galtür im Unterschied zu Ardez keine Äcker mehr gibt. Der aufmerksame Betrachter der Kulturlandschaft erkennt im Innerpaznaun zum Teil aufgelassene Bergmähder, während die Bauern im Engadin die Wiesen bis auf 2000 m N.N. mähen, was ein Musterbeispiel dafür ist, dass Menschen auf Anreize reagieren. Trotz dem ursprünglich gemeinsamen Gotteshaus der Gemeinden unterscheidet sich die Wohnbevölkerung gegenwärtig nach ihrem Religionsbekenntnis. Nicht nur bezüglich der Religion, auch in Bezug auf die wirtschaftliche Zugehörigkeit der Wohnbevölkerung werden Gegensätze deutlich. Während das Arbeitsangebot in Ardez vorwiegend auf die Landwirtschaft beschränkt ist, bildet in Galtür der Tourismus den beherrschenden Wirtschaftsfaktor. In Summe ist das Arbeitsangebot für die junge Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in Galtür dank des Wintertourismus größer als in Ardez. Damit kann auch nachvollzogen werden, warum Galtür im Unterschied zu Ardez zumindest im Winter keine reine Auspendlergemeinde ist. Bezüglich der Landwirtschaft unterscheiden sich die Gemeinden zunächst darin, dass es in Galtür im Unterschied zu Ardez keine Vollerwerbs-, sondern nur noch Nebenerwerbsbauern gibt. Obwohl sich die Wirtschaftsstruktur in Ardez nicht verändert hat, ist auch im Unterengadin die Zahl der Landwirte stark rückläufig. Insgesamt sind die landwirtschaftlichen Subventionen sowohl in der Land- als auch in der Almwirtschaft in der Schweiz deutlich höher als in Österreich. Damit konnte in Ardez im Gegensatz zu Galtür zwar nicht die Zahl der Bauern, aber zumindest der Viehbesatz aufrechterhalten werden. Bei den wenigen Vollerwerbsbauern im Engadin handelt es sich vorwiegend um größere Betriebe, während in Galtür kleine Nebenerwerbsbetriebe dominieren. Sowohl die Gemeinde Galtür als auch Ardez profitieren von den Kraftwerksanlagen, die sich in ihrer unmittelbaren Umgebung befinden, wobei die Geldbeträge für die Gemeinde Ardez deutlich höher ausfallen. In Bezug auf den Tourismus ist festzuhalten, dass Ardez bislang dem intensiven Tourismus den Rücken gekehrt hat, während die Gemeinde Galtür vom Wintertourismus beherrscht wird.
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Dr. Herbert Tschofen 
Das Zeinisjoch - Ein uralter Jochweg zwischen Montafon und Paznauntal

Dr. Herbert Tschofen hat viel Wissenwertes über die einst bedeutendste  Wegverbindung von Galtür nach Petenen zusammengetragen. Unter dem Titel "Das Zeinisjoch - Ein uralter Jochweg zwischen Montafon und Paznauntal" weist er auf viele geschichtliche Ereignisse hin und beschreibt die die Einzigartigkeit dieser Landschaft sehr beeindruckend.

Kontakt: Dr. Herbert Tschofen, Gerberstraße 4 6900 Bregenz
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J.J. Weilemann
Aus der Firnenwelt

In seinem Buch "Aus der Firnenwelt - Gesammelte Schriften 1 Rhaetikon - Silvretta Ferwall - Bergverlag Rudolf Rother München, beschreibt JJ Weilemann die Erstbesteigung des Piz Buin (3312m) im Jahr 1865 wie folgt:

......fünf Stunden  nach dem Aufbruch, um 7.00 Uhr, betraten wir, so frisch, als wären wir kaum gegangen, den höchsten Punkt des Berges, wo wir uns auf Schnee und darunter erscheinendem lockerem Gestein lagerten. Des Raumes ist nicht viel. Auch hier nicht die geringste Spur früherer Besteigung! Die Umschau übertraf in jeder Hinsicht unsere Erwartungen,  die - warum kann ich kaum sagen, vielleicht weil uns der Berg nicht dominierend genug schien - ziemlich bescheiden war. Denn nicht nur ist sie von gewaltiger Ausdehnung, nicht nur reicht der Blick in endlose Weiten, sondern auch für malerische Ausstattung, insoweit eine Gipfelschau, das Malerische zulässt, ist darin gesorgt. Begünstigt von einem Himmel, wie er uns heute lächelt, verfehlt wohl kaum eine Rundschau ihren günstigen Eindruck. Das Auge schwelgt im Anblick der rings am Himmelssaum funkelnden Firnen, das Herz fühlt sich ergriffen von der feierlichen Stimmung, die durch den unermesslichen Raum geht, indes bei weniger günstiger Beleuchtung die reichest ausgestattete Rundsicht, die kalt lässt...... 

Der "Weilemannrinner", ein Zugang zum Fluchthorn ist nach diesem Pionier benannt. 
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OSR Georg Juen
D´Lana kinnt

Georg Juen hat von 1996 bis 2007 die Chronik von Galtür geführt und damit eine völlig neue Art der Dokumentierung eingeführt. (siehe Rubrik Zeitgeschichte). Die Ereignisse vom  Lawinenunglück von 1999 hat er in einem eigenen Aufsatz  unter dem Titel "D´Lana kinnt" beschrieben.
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Kathrein Silvia
Einsatzberich Lawine 1999

Zur Zeit des Lawinenunglückes besaß Kathrein Richard den einzigen ausgebildeten Lawinenhund in Galtür. Richard war jedoch am Unglückstag bei seiner Arbeitsstelle in Kappl und konnte wegen des starken Schneesturmes nicht nach Galtür geflogen werden. Schnell entschlossen führte daher seine Ehefrau Silvia den Lawinenhund zum Einsatzort und konnte damit ein Menschenleben retten. In einem Einsatzbericht hat sie ihre Erlebnisse sehr ergreifend beschrieben.
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Rosmarie Ganahl
Wenness Alpin

Rosmarie Ganahl, die  rührige Wirtin vom Gasthof Silbertaler setzt sich für einen neuen Weg in der Tourismusentwicklung ein. In ihrem Manuskript "Welless Alpin" zeigt sie einen alternativen Weg zur Belebung des Fremdenverkehrs auf.  
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Emil Leys
Galtür im Paznauntal einst und jetzt

Dipl.-Ing. Emil Leys war in den 1960-er Jahren Leiter der  Wildbach und Lawinenverbauung Gebietsbauleitung Oberes Inntal im Imst . Er war maßgeblich an der Realisierung der ersten Lawinenschutzbauten im Galtür beteiligt und hat alle bekannten Chroniken nach Katastrophenbeschreibungen durchsucht. In seinem Manuskript "Galtür im Paznauntal einst und jetzt" listet er alle Schadensfälle auf und beschreibt die damals im Bau befindlichen Lawinenschutzprojekte. 
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Josef Parth
Balluner Chronik - Die Lorenz Im Paznaun 

Josef Parth, der Seniorchef vom Hotel Yscla (Ischgl) ist mit der Ballunerin Ella (geb. Lorenz) verheiratet. In der Balluner Chronik beschreibt er die Geschichte der Familie Lorenz. Die alten Balluner galten als Pioniere des Tourismus und haben als Gastwirte, Hüttenwirte, Bergführer, Schilehrer einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.
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Werner Vogt
Die Alpe Jam - seine Geschichte oder die wundersamen Beziehungen zwischen Engadin/Tarasp - Tirol/Galtür und Göfis"

Im Jamtal besitzt die Gemeinde Göfis (Agrargemeinschaft Jamtal) eine Alpe mit einem Ausmaß von 673 ha. Schon im Jahr 1542 erbte Annen Thöni die heutige Schnapfenalpe. Sie heiratete nach Göfis  und 1580 gelangte der Besitz an die Gemeinde Göfis. Seit dieser Zeit wird die Alpe von den Göfner Bauern bewirtschaftet. Werner Vogt hat unter dem Titel "Die Alpe Jam - seine Geschichte oder die wundersamen Beziehungen zwischen Engadin/Tarasp - Tirol/Galtür und Göfis"  ein sehr interessantes Büchlein über den Werdegang der Alpe verfasst. 
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Prof. Bernd Rieken 
Wütendes Wasser, bedrohliche Berge, Naturkatastrophen in der populären Überlieferung am Beispiel südliche Nordsee und Hochalpen.

Prof. Bernd Rieken stammt aus einem Dorf in Friesland, welches immer wieder von schweren Flutkatastrophen heimgesucht wurde. Als er von der Lawinenkatastrophe von Galtür erfuhr, erinnerte ihn dies an das schwere Los seiner Heimatgemeinde. Er befragt viele Betroffene in Galtür  und stellte Vergleiche zwischen den beiden "Schicksalsgemeinden" her. In einem Manuskript mit dem Titel: Wütendes Wasser, bedrohliche Berge, Naturkatastrophen in den populären Überlieferung am Beispiel südliche Nordsee und Hochalpen " hat er seine Erkenntnisse aus geschichtlicher und psychologischer Sicht beschrieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Ängste und Sorgen der Bewohner dieser Gemeinde ähneln. 
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Elmar Wohlfart
Die Geschichte der Wolfarts - Woher sie kamen - wohin sie gingen

Der Name "Wolfart" taucht in verschiedenen Schreibweisen im Geburtenregister von Galtür im Jahre 1650 erstmalig auf. Es gibt heute noch mehrere Familien in Galtür die diesen Namen tragen. Von Galtür aus haben sich die "Wolfarts" verbreitet und der Name scheint mittlerweile im Raum Kempten/Ulm, im Würthenbergischen, in der Pfalz und in Brandenburg auf. Elmar Wohlfart, ein in Frankfurt  lebender Abkömmling der "Wolfarts", hat die Geschichte der "Wolfarts" in einem Büchlein beschrieben.
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Chronik der Alpenjugendheime

In den 1920-er Jahren gab es in unserer Region mehrere Alpenjugendheime in denen Kinder aus Deutschland untergebracht wurden. Auch in Galtür gab es ein solches Jugendheim. Die Erlebnisse der Jugendgruppen wurden aufgezeichnet,  mit Matrizen vervielfältigt und in kleinformatige Hefte gebunden. Eine ältere Dame aus Deutschland hat uns freundlicherweise diese Hefte überlassen. Die aufgezeichneten Geschichten zeigen sehr eindrucksvoll die primitiven Anfänge des Tourismus. Die Schönheit der Landschaft hat aber schon damals Begeisterung ausgelöst. 
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Dr. Gottfried Juen
Flurnamen im Paznaun

Dr. Gottfried Juen hat eine wissenschaftliche Arbeit über die Deutung der Flurnamen im Oberpaznaun geschrieben. Seine Erkenntnisse gelten heute noch als die wichtigste Grundlage auf diesem Gebiet. 
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Christian Eder (Herausgeber Norbert Walter MAS) 
Nona´s Galtür

Der gebürtige Galtürer Nobert  Walter ist mittlerweile Stadtrat und Landesgeschäftsführer der ÖVP in Wien. Er hat die Geschichte seiner Großmutter Anna Walter in einem kleinen Büchlein herausgegeben. Es ein vielseitiger Lebens- und Erfahrungsbericht einer typischen Galtürer "Nona" geworden. Die Aufzeichnung stammt von Christian Eder. 
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Höfechronik Galtür

Die Grundbuchsbestände der Jahren 1774, 1799 und 1862 hielt man in "Transportobüchern" fest. Diese wurden nun großteils transkribiert. Mit Hilfe einer Computererfassung konnte der Ablauf der Besitzverhältnisse zugeordnet werden. Jeder Hofbesitzer kann nun zurückverfolgen wer seinen Hof zur Zeit Maria Theresias besaß (als Access-Datei erhältlich).
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Geburtenbücher Galtür 1642 bis 1912

Alle registrierten Geburten von 1642 bis 1912 wurden im Computer erfasst. Jedermann kann nun relativ leicht seine Urahnen ausforschen, wenn sie in Galtür geboren wurden. Die Daten sind als (Access- oder Exceldatei) erhältlich. Es ist auch möglich einen Ausdruck von einem Familiennamen zu erhalten (zB. alle "Kathrein")