GEMSSPITZE
BREITE KRONE
HOCHNÖRDERER
BALLUNSPITZE
GORFEN
PIZ-BUIN
LITZNER
TOTENNADELN
DREILÄNDER-SP.
FLUCHTHORN
SILVRETTAHORN
JAMSPITZE



Piz Buin: 3312 m

J.J Weilemann, beschreibt die Erstbesteigung (1865) des Piz Buin:

......fünf Stunden  nach dem Aufbruch, um 7.00 Uhr, betraten wir, so frisch, als wären wir kaum gegangen, den höchsten Punkt des Berges, wo wir uns auf Schnee und darunter erscheinendem lockerem Gestein lagerten. Des Raumes ist nicht viel. Auch hier nicht die geringste Spur früherer Besteigung! Die Umschau übertraf in jeder Hinsicht unsere Erwartungen,  die - warum kann ich kaum sagen, vielleicht weil uns der Berg nicht dominierend genug schien - ziemlich bescheiden war. Denn nicht nur ist sie von gewaltiger Ausdehnung, nicht nur reicht der Blick in endlose Weiten, sondern auch für malerische Ausstattung, insoweit eine Gipfelschau, das Malerische zulässt, ist darin gesorgt. Begünstigt von einem Himmel, wie er uns heute lächelt, verfehlt wohl kaum eine Rundschau ihren günstigen Eindruck. Das Auge schwelgt im Anblick der rings am Himmelssaum funkelnden Firnen, das Herz fühlt sich ergriffen von der feierlichen Stimmung, die durch den unermesslichen Raum geht, indes bei weniger günstiger Beleuchtung die reichest ausgestattete Rundsicht, die kalt lässt...... 

 
 

Der Große und er Kleine Piz Buin bilden den südlichen Abschluss des Ochenstales (Wiesbadnerhütte)